Erster Login in den Router

Wer den Vodafone Gigacube nicht nur als Blackbox nutzen will, sondern zum Beispiel den WLAN-Namen oder WLAN-Schlüssel ändern will, kommt nicht umhin, sich in den Router einzuloggen.

HUAWEI hat die IP-Adresse 192.168.8.1 für den Router von Haus aus reserviert. Wer sich einloggen will, gibt also genau diese Folge aus Zahlen und Punkten in seinen Internetbrowser da ein, wo sonst www.xxxx steht.

Der Router verlangt nun ein Passwort. Dieses Passwort steht auf der Unterseite des Routers.

 

 

 

Wenn man diese Hürde gemeistert hat, macht der Router eine Schnellkonfiguration. Als erstes kann man den WLAN-Namen ändern, wenn man möchte, und das WLAN-Passwort.

Der nächste Schritt ist die Änderung der Aktualisierung des Routers – automatisch über Nacht oder manuell. Diese Einstellung kann man so lassen.

 

Zum Abschluss muß man das Passwort ändern – ohne diese Änderung geht es nicht weiter. Das alte Passwort wird nicht akzeptiert.

 

 

Nach einem Klick auf „Fertigstellen“ hat man es geschafft und bekommt gleich die ersten Infos zu verbrauchtem Datenvolumen und Empfang.

Der Vodafone Gigacube ist da ! Auspacken, einschalten !

Drei Tage dauerte es, dann kam der DHL-Mann und brachte das Paket. Vor der Übergabe stand allerdings noch Schriftkram – Ausweisprüfen, diverse Unterschriften leisten für den Vertrag mit Vodafone usw.

Dann habe ich das Paket in der Hand. Also schnell aufreißen und auspacken. Enthalten sind der Vodafone Gigacube und eine SIM-Karte von Vodafone.

      

Interessant: kaum nimmt man die äußere Hülle des Gigacube ab, kommt die Schachtel eines ganz normalen HUAWEI B528 zum Vorschein. Kein Vodafone-gebrandetes Gerät mit einer Vodafone-typischen Bezeichnung  (Bxxxx, Rxxx oder anderes), sondern ein HUAWEI Standardgerät. Das ist ein Novum bei Vodafone.

Öffnet man die Verpackung, kommt der LTE-Router zum Vorschein. In dem Pappkarton naben dem Router befindet sich das Netzteil und ein kurzes LAN-Kabel, mit dem man den Gigacube direkt mit einem PC oder Laptop verbinden kann.

Das Netzteil liefert 12V bei 1 Ampere – die Beschreibung weist für den HUAWEI B528 eine Leistung von bis zu 20 W aus. Dafür ist das netzteil etwas schwach dimensioniert – ein stärkeres Netzteil ist da sehr sinnvoll.

Nimmt man den Gigacube heraus und dreht ihn um, sieht man die Anschlüsse:

  • ganz oben zwei Anschlüsse für externe Antennen – die meisten Antennen benötigen Adapterkabel von SMA (vereinzelt auch FME) auf den Gigacube
  • Darunter Anschluß für ein LAN-Kabel
  • Nun ein Anschluß für ein Telefon – ist für uns nutzlos, denn der Gigacube-Tarif unterstützt keine Telefonie
  • Ganz unten ist der Anschluß für das Netzteil

Schaut man auf die Unterseite des Gigacube, finden sich neben dem Schlitz für die SIM-Karte, der sich unter einer kleinen Abdeckung verbirgt, zahlreiche wichtige Informationen: IMEI-Nummer, Seriennummer das Passwort zum Einloggen in den Router, der WLAN-Name, der immer mit Gigacube- beginnt, der Name des Gigacube im 5 GHz WLAN-Netz und das WLAN-Passwort.

Nun ist es Zeit, die SIM-Karte einzulegen. Also bricht man die mittlere Größe aus der Trägerkarte heraus – etwas Rand muß noch um den Chip stehenbleiben.

Die SIM-Karte wird wie auf dem Bild zu sehen in den Schlitz gesteckt und mit dem Fingernagel bis zum Anschlag hineingedrückt.die Öffnung wird wieder mit der Abdeckung verschlossen, der Gigacube hingestellt. Netzteil anschließen und in die Steckdose stecken.

Nun kommt der spannnende Augenblick. Nach spätestens 30 s sollte die SIGNAL-Lampe nicht mehr rot anzeigen. Macht sie das trotzdem, sollte man zunächst einen Blick in die Netzabdeckungskarte von Vodafone werfen, dort auf „Detailansicht“ klicken und die Adresse eingeben. Die Netzabdeckungskarte zeigt die Richtung zum nächsten LTE-Sender unten in der Windrose.

 

In diese Richtung sollte man den Gigacube ans Fenster stellen. Hilft auch das nichts, hat die SIM-Karte ein Aktivierungsproblem, dass sich aber innerhalb von 48 Stunden in der Regel von selbst löst. Wenn nach 48 Stunden immer noch kein Empfang da ist, hilft nur noch ein Anruf bei der Vodafone-Hotline

50 Gigabyte schnelles Datenvolumen für nicht mal 25 Euro

Das, was Vodafone da mit dem Gigacube auf den Markt wirft, ist schon verlockend: man bekommt 50 GByte Datenvolumen ohne Ortsbindung und zahlt dafür 24,95 € pro Monat, wenn man schon einen entsprechenden Vodafone Handyvertrag hat. Hat man den nicht, kostet der Spaß 10 Euro mehr. Dazu gibt es einen modernen LTE-Router, der mehrere LTE-Frequenzen zur Erhöhung der Bandbreite gleichzeitig nutzen kann. Der Tarif selbst ist auf 150 MBit/s beschränkt – aber das ist immer noch viel mehr, als man in den meisten Gegenden erreichen kann.

So weit, so gut. Den wirklichen Hit hat Vodafone aber mit der Tarifvariante Gigacube Flex gelandet – alle Bedingungen wie oben (nur der LTE-Router kostet dann 49,90 Euro), ABER: man zahlt nur in den Monaten, in denen man den Gigacube auch nutzt. Das ist optimal für alle, die einen Internetzugang nur für die Sommermonate im Gartenhaus, im Caravan oder auf dem Boot brauchen. Außerdem ist das interessant für diejenigen, die eine Überbrückungslösung brauchen, bis endlich DSL oder eine andere Technologie für schnelles Internet zuhause zur Verfügung steht.

Aber nicht nur für Privatkunden ist das interessant – wer hin und wieder einen Stand auf einer Messe betreut oder bei Events Internet benötigt, für den ist der Gigacube Flex ebenfalls der optimale Tarif.

All das löst sehr schnell den Haben-wollen-Reflex aus. Also schnell den Tarif mit Gerät bei Vodafone online bestellen und warten, bis der DHL-Mann an der Tür klingelt.