Keine Antennen mehr von Novero Dabendorf

Novero Dabendorf hat über mehrere Jahre sehr beliebte Monoband-Richtantennen gefertigt und verkauft und der Handelsbezeichnung Novero Dabendorf LTE-800 MIMO / LTE-1800 MIMO / LTE-2100 MIMO und LTE-2600 MIMO. Die Produktion dieser Antennen wurde eingestellt. Wir haben noch einene Restposten der Novero Dabendorf LTE-800 MIMO, die gerade im ländlichen Raum viel Zuspruch gefunden hat, da Vodafone dort vorrangig LTE-800 einsetzt. Wenn diese alle sind, kommen nur noch Breitbandantennen zum Einsatz.

Neue Antennentypen werden wir demnächst in unser Sortiment aufnehmen.

Probleme mit aktueller Firmware (Stand 07/2018)

Für den Gigacube wurde eine neue Firmware-Version ausgeliefert und zum Download bereitgestellt, die mehr Stabilität bringen sollte. Stattdessen bringt sie neue Probleme:

  • Wenn man eine telefoniefähige SIM-Karte in den Gigacube eingelegt hat, konnte man bislang mit dem Gigacube über die Telefonbuchse auf der Rückseite mit einem angeschlossenen Festnetztelefon telefonieren. Das geht jetzt nicht mehr.
  • Wenn man eine Multisim-also quasi eine Zweitkarte mit gleicher Rufnummer – in den Gigacube eingelegt hat, konnte man weiterhin telefonieren. Die aktuelle Firmware blockiert offenbar die Telefoniefunktion der Hauptkarte. Die Zweitkarte geht also nur noch, wenn sie als reine Datenkarte geschaltet ist.

Wer das Update noch nicht vollzogen hat, sollte es auf keinen Fall durchführen !

Was kann der Gigacube, und was kann er nicht?

Der Gigacube ist nicht zuletzt deshalb beliebt, weil er ohne feste Adresse überall in Deutschland als Internet-Zugang benutzt werden kann, und das sowohl stationär als auch – zum Beispiel mit einem passenden KFZ-Netzteil – auch in Fahrzeugen.

Was geht problemlos?

  • Email
  • Messenger wie WhatsApp oder Telegram
  • Facebook, Instagram usw.
  • Webseiten, Onlineshopping
  • Telefonie über VoIP
  • Audiostreaming (Spotify und Co)

Was geht mit Einschränkungen?

  • Videoportale, Videostreaming wie Netflix und Co. werden in der Qualität auf 480p reduziert. Das spart zwar Datenmengen, trübt aber auch die Auflösung

Was geht gar nicht?

  • Manche Onlinespiele lassen sich mit dem Gigacube nicht spielen, denn er bietet nur NAT Typ 3 (strict), nicht jedoch den oftmals notwendigen NAT Typ 2. Eine Umstellung ist nicht möglich.
  • DynDNS-Dienste funktionieren ebenfalls meist nicht

ERGO: für Zocker ist der Gigacube eher nicht geeignet. Wer unbedingt 4K-Videos gucken möchte, sollte ebenfalls auf (V)DSL setzen statt auf den Gigacube. Alle anderen werden mit dieser Lösung – eine entsprechende Netzabdeckung vorausgesetzt – jedoch glücklich

Vergleich der DSL-Alternativen

Vodafone ist mit seinem Gigacube nicht der einzige Anbieter, der DSL-Alternativen via Mobilfunk anbietet. Deshalb hier der Vergleich:

a) Vodafone:

  • Drei Tarife – 50 GByte/Monat für 24 Monate oder nur bei Nutzung abgerechnet ODER 200 GByte/Monat für 24 Monate
  • Kosten: 50 GByte/Monat für 34,99 Euro/Monat ODER 200 GByte/Monat für 44,99 Euro/Monat jeweils zzgl. Aktivierung
  • Nutzung: in ganz Deutschland ohne Ortsbindung, keine Auslandsnutzung
  • Hardware: HUAWEI B528 – Cat.6-Router für bis zu 300 MBit/s
  • Geschwindigkeit: bis zu 200 MBit/s
  • passende Antennen für dieses Gerät gibt es HIER

b) Congstar (Telekom-Netz):

  • Sechs Tarife:
    – Homespot M (30 GByte/Monat bei 24 Monate Laufzeit oder 20 GByte/Monat ohne Laufzeit, jeweils 20 Euro/Monat, bis 20 MBit/s)
    – Homespot L (50 GByte/Monat bei 24 Monaten Laufzeit oder 40 GByte/Monat ohne Laufzeit, jeweils 30 Euro/Monat, bis 40 MBit/s)
    – Homespot XL (100 GByte/Monat bei 24 Monaten Laufzeit oder 80 GByte/Monat ohne Laufzeit, jeweils 40 Euro/Monat, bis 40 MBit/s)
    Jeweils zzgl. Aktivierung
  • Nutzung: ortsgebunden an eine fest Adresse
  • Hardware: Alcatel HH40V – Cat.4 – Router bis 150 MBit/s
  • Geschwindigkeit: je nach Tarif 20-40 MBit/s max.
  • passende Antennen für dieses Gerät gibt es HIER

c) O2 Homespot:

  • zwei Tarife: 50 GByte/Monat mit 24 Monaten Laufzeit oder ohne Laufzeit
  • Kosten: 29,99 Euro/Monat bei 24 Monaten Laufzeit oder 34,99 Euro/Monat ohne Laufzeit, jeweils zzgl. Aktivierung
  • Nutzung: deutschlandweit ohne Ortsbindung, keine Auslandsnutzung
  • Hardware: HUAWEI B525 – Cat.6 – Router bis 300 MBit/s
  • Geschwindigkeit: bis 150 MBit/s
  • nur über Hotline erhältlich
  • für Gewerbekunden gibt es den O2 Business-Spot – identischer Router, identische Konditionen, aber nur 20 Euro netto/Monat bei 24 Monaten Laufzeit (23,80 Euro brutto/Monat)
  • passende Antennen für dieses Gerät gibt es HIER

d) ORTEL Internet zuhause (Netz: O2):

  • Prepaid-Tarif – 40 GByte/28 Tage für 29,99 Euro
  • Nutzung: deutschlandweit ohne Ortsbindung, keine Auslandsnutzung
  • Hardware: WINSTRON WLD71, Cat.4-Router bis 150 MBit/s, muß mit gekauft werden für 69,99 Euro
  • Geschwindigkeit: bis 21 MBit/s
  • nur bei ausgewählten ORTEL-Händlern erhältlich, Adresse muß bei der ORTEL-Hotline erfragt werden.
  • passende Antennen zu diesem gerät gibt es HIER

Fazit: wer den Tarif nur an einer festen Adresse nutzen will, sollte zuallererst die Netzabdeckung prüfen, bevor er eine Entscheidung trifft. Danach ist es vor allem eine Frage des Bedarfs.
Wer den Internetzugang an wechselnden Orten braucht, ist mit dem Vodafone Gigacube am besten aufgehoben dank der sehr guten Netzabdeckung von Vodafone. Je nach Aufenthaltsort kann – nach Prüfung der Netzabdeckung – auch der o2 Homespot infrage kommen.
Wer innerhalb der O2 LTE-Netzabdeckung wohnt und nur für kurze Zeit (wenige Monate) einen Internetzugang benötigt, sollte sich das ORTEL-Angebot näher ansehen.

Gigacube max AKTION – 200 GByte ab 34,99 Euro !

Seit dem 14.5. gibt es eine neue Version des Gigacube – den Gigacube max. Aber man sollte schnell sein – nur wer bis zum  17. August 2018 den Gigacube max ordert, bekommt dauerhaft 200 GByte/Monat für 34,99 €/Monat (mit Vodafone RED-Vertrag) bzw. 44,99 €/Monat (ohne Vodafone RED-Vertrag). Für alle, die später bestellen, verschlechtern sich die Konditionen deutlich – es gibt nur noch die Hälfte – 100 GByte/Monat – und es kostet 10 Euro mehr.

Wer also sowieso darüber nachgedacht hat, seinen langsamen DSL-Anschluß zu ersetzen oder seinen LTE zuhause-Tarif aufzugeben, sollte jetzt zuschlagen. Telefonieren geht über den Gigacube via VoIP-ebenfalls – siehe die entsprechenden Beiträge in diesem Blog.

Wie kommt das Antennenkabel ins Haus ?

Eine Außenantenne ist immer noch die effizienteste Möglichkeit zur Signalverbesserung. Allerdings gibt es da ein kleines Problem – die Antenne ist draußen, der Router im Haus, und dazwischen ist eine Wand.

Um das Kabel nun ins Haus zu bringen, kann man entweder das Kabel unter den Dachziegeln verlegen, die Wand anbohren oder den Fensterrahmen und das Kabel einfach durchziehen. Dies ist die beste und verlustärmste Lösung. Manchmal hat man diese Möglichkeit jedoch nicht, weil man in einer Mietwohnung lebt und der Vermieter Löcher in Wand oder Fensterrahmen nicht duldet. Für diese Fälle haben wir sogenannten Fensterdurchführungen im Programm. Dies sind 2 mm dünne, aber trotzdem robuste RG-316-Teflon-Kabel, die mit einer zusätzlichen Schutzhülle umgeben sind. Diese Fensterdurchführungen werden auf der den Scharnieren entgegengesetzten Seite des Fensterrahmens eingelegt.
R316 ist ein dünnes, sehr hochwertiges Hochfrequenzkabel für Frequenzen bis 6 GHz mit einem Wellenwiderstand von 50 Ohm. Somit entspricht es exakt den Spezifikationen für Mobilfunk/LTE.

Die Fensterdurchführungen gibt es in zwei Längen: 30 cm und 100 cm. Die lange Version sollte verwendet werden, wenn der Gigacube in der Nähe des Fensters steht. Die kurze Version ist optimal, wenn der Gigacube weiter weg steht und über ein Verlängerungskabel mit der Fensterdurchführung verbunden werden soll.

Die Reihenfolge der Verlegung ist somit:
Antenne – Antennenkabel – Fensterdurchführung – (ggfs. Verlängerungskabel -) Adapter für Gigacube – Gigacube

WLAN-Probleme des Gigacube

Der Vodafone Gigacube ist ein WLAN-LTE-Router – er baut also eine Internetverbindung auf und stellt diese drahtlos per WLAN (und über LAN-Kabel) zur Verfügung, und das auf zwei Frequenzen – 2,4 GHz als auch auf 5 GHz. Mit 5 GHz ist die übertragbare Bandbreite größer, und es sind mehr Kanäle vorhanden, um Störungen zu minimieren. Aber nicht jedes WLAN-fähige Gerät unterstützt WLAN auf 5 GHz. 2,4 GHz ist die älteste für WLAN eingesetzte Frequenz – Bandbreite bis 300 MHz, aber größere Reichweite. Die Frequenz 2,4 GHz wird von fast allen WLAN-fähigen Geräten unterstützt. Nachteil: in dicht besiedelten Gebieten kommt es oft zu Störungen durch benachbarte WLAN-Geräte, was zu einer Einschränkung der Reichweite führt.

WLAN ist eine Funktechnik, und damit ist die Reichweite von WLAN begrenzt. Je weiter man sich von dem WLAN-Router entfernt, desto schlechter wird der Empfang. Damit einher geht auch eine Verringerung der Übertragungsrate. Außerdem stören Wände und andere Materialien zusätzlich den Empfang. Wände und Decken aus Stahlbeton können für WLAN zu einer fast undurchdringlichen Barriere werden.

Außerdem steht man mit einem LTE-Router vor einem Dilemma: für eine möglichst gleichmäßige WLAN-„Ausleuchtung“ der Wohnung oder des Hauses müßte der Vodafone Gigacube möglichst im Zentrum der Wohnung/des Hauses stehen. Das ist aber der Ort mit dem schlechtesten LTE-Empfang. Steht der Gigacube hingegen am Fenster für optimalen LTE-Empfang, werden entfernte Teile der Wohnung oder des Hauses vom WLAN des Gigacube praktisch nicht mehr erreicht.

Um dieses Problem zu lösen, gibt es zwei Ansätze:

a) WLAN-Repeater
Ein WLAN-Repeater ist ein Gerät, das ein vorhandenes WLAN-Signal aufnimmt und verstärkt wieder abstrahlt. Wie so etwas funktioniert, können Sie sich in diesem Youtube-Video ansehen. Je nachdem, welche WLAN-Frequenzen Sie nutzen wollen, empfehlen wir verschiedene Geräte unterschiedlicher Hersteller, die optimal mit dem Gigacube zusammenarbeiten. Wir empfehlen jedoch NICHT, einfache Geräte zu verwenden, die einfach in eine vorhandene Steckdose gesteckt werden – damit erreicht man nie den optimalen Standort für den Repeater, außerdem sind diese Geräte in ihrer Leistungsfähigkeit gegenüber den größeren Geräten beschränkt.
Der größte Vorteil der WLAN-Repeater ist, dass sie die WLAN-Reichweite vergrößern, ohne dass zusätzliche Kabel verlegt werden müssen. Nachteilig ist die Beschränkung der erreichbaren Geschwindigkeit – sie ist immer nur so groß wie sie an dem Standort ist, an dem der Repeater aufgestellt wird.

b) WLAN – Access Points
WLAN – Access Points sind Geräte, die über ein LAN-Kabel mit dem Vodafone Gigacube verbunden werden. Sie bauen am Aufstellungsort ein eigenes WLAN-Netz auf und erreichen die vole Übertragungsrate. Für Räume, die über Stahlwände oder Stahlbetonwände oder -decken vom Gigacube getrennt sind, sind sie oft die einzige Möglichkeit, diese Räume mit WLAN zu versorgen. Die Geräte sind dieselben wie für die Funktion als WLAN-Repeater – sie werden nur durch Einstellung der Konfiguration in den entsprechenden Modus versetzt.

Der große Vorteil der Access Points ist ihre Übertragungsgeschwindigkeit – sie sind genauso schnell wie das WLAN-Netz des Gigacube. Nachteilig ist die notwendige Verkabelung.

Telefonieren mit dem Gigacube – Teil 3

In unserem ersten Beitrag zum Thema Telefonie mit dem Gigacube hatten wir behauptet, dass der Telefonanschluß des Gigacube nicht nutzbar ist. Aufgrund des Hinweises eines Mitlesers dieses Blogs haben wir noch einmal einen Test mit einem analogen Telefon an der Telefonbuchse des Gigacube-Routers gemacht.

Als SIM-Karte diente uns eine normale SIM-Karte mit einer Allnet Flat. Die Einstellungen im Router haben wir von „nur LTE“ auf „LTE bevorzugt“ umgestellt.

Wenn man nun die Nummer der SIM-Karte anruft, schaltet der Gigacube auf 3G um, und das Telefon klingelt. Gleiches passiert, wenn man vom Telefon den Hörer abnimmt und einen anderen Teilnehmer anruft.

ERGO: der Gigacube-Router selbst kann durchaus ein analoges Telefon bedienen, sofern nicht im Router die Einstellungen auf „nur LTE“ stehen. Der Gigacube-Tarif ist allerdings NICHT Telefonie-fähig.

Der Vodafone Gigacube wird autark

Ausgeliefert wird der Gigacube mit einem Netzteil für 220V. Wie wir schon weiter unten gesehen haben, kann man ihn mit einem passenden KFZ-Netzteil auch im Fahrzeug, im Wohnwagen oder auf dem Boot betreiben. Doch manchmal gibt es nicht einmal das – sei es auf einer einsamen Wanderhütte oder auf der Fahrradtour.

Die Lösung scheint ganz nahe zu liegen, schließlich gibt es Powerpacks. Aber entweder sind die klein und leicht, dann geben sie nur 5V Ausgangsspannung ab auf einen USB-Ausgang. Damit gibt sich der Gigacube aber nicht zufrieden. Oder sie liefern 12V – dann sind sie groß und schwer. Auch ein 12V Bleiakku ist vorstellbar – aber der ist noch schwerer bei wenig Kapazität.

Die Lösung ist ein Spannungsadapter, der die 5V kleiner, leichter Powerpacks in die richtige Spannung des Gigacube wandelt. ACHTUNG – das Powerpack muß am Ausgang MINDESTENS 2 Ampere, besser 2,5 Ampere oder mehr liefern, damit der Stromhunger des Gigacube auch bei schlechtem Empfang und intensiver Nutzung befriedigt wird.

Wir haben den Spannungswandler mit einem 10 Ah (=10000 mAh) Powerpack getestet. Der Gigacube lief bei gutem 4G-Empfang mit dem Powerpack 8 Stunden lang und versorgte währenddessen 2 Notebooks und ein Handy mit Daten (reines Surfen, keine Filme). Bei schlechtem Empfang und dem Streamen von Filmen geht die Laufzeit deutlich in die Knie.